Fiji – das Paradies

Südsee – Palmen, unendlicher Sandstrand, (türkis-)blaues Meer, klares Wasser, viele bunte Fische, Sonne, Musik, fröhlich lachende Menschen – so die Bilder, die ich im Kopf hatte. Und die Realität? War genau so – wunderbar! Wir hatten ein sehr schönes Resort, das uns im Kontrast zum Camper sehr viel Luxus geboten hat, den wir ausgiebig genossen haben. Das Hotel war so nett und hat uns unerwarteterweise ein Upgrade geschenkt, sodass wir ein wunderschönes großes Zimmer mit direktem Meerblick, sogar mit direktem Zugang zum Meer, bekommen haben! Wir hatten eine große Terrasse mit Sofa, Ligen, Sitzgelegenheit und sogar mit einer Außen-Badewanne (worüber sich Dietmar wie bekannt besonders gefreut hat)! Also alles ideal für ein paar Tage „easy living“. Der einzige „Nachteil“ war, dass das Resort sehr abgeschieden lag, weit und breit nichts…keine Stadt, kein Supermarkt, nichts…und so nutzte das Hotel die Gelegenheit, für Speisen und Getränke einen entsprechenden Preis zu verlangen, der den Spaß am Genuss etwas reduziert hat… Auch wenn wir viel über meinen neuen Job und dessen Auswirkungen gesprochen, mit meinen Chefs geskypt sowie intensiv alle Varianten des weiteren Reiseverlaufs diskutiert und letztlich über den baldigen Rückflug entschieden und diesen mit dem Reisebüro geklärt haben, so war es dennoch eine wunderbare Zeit in der Südsee. Nach dem Strandresort hatten wir noch zwei Tage in der Stadt Nadi – ganz anders, sehr interessant. Fiji – ein unterentwickeltes Land mit den dafür typischen Merkmalen, aber mit einem großen Plus: sehr viel Lebensfreude in den Herzen der Menschen. „It’s Fiji Time“ – das drückt das Zeitgefühl gut aus – tiefenentspannt. Am letzten Tag in Fiji haben wir eine wunderschöne Bootstour mit einem...

Wasser!

Wasser ist so präsent in Neuseeland – in jeglicher Form. Zunächst auf der Südinsel Wasserfälle über Wasserfälle, anfänglich haben wir bei (fast) jedem angehalten und ihn angeschaut. Der Höhepunkt war dann am Milford Sound, wo das Wasser an zahlreichen Stellen viele Hundert Meter die Felswand herunterfloss. Das Schiff fuhr so nah wie möglich an die großen Wasserfälle ran, dass es einer Dusche mit sehr lautem Getöse gleichkam – sehr beeindruckend. Das Wasser fließt in Flüssen weiter, davon gibt es zahlreiche in Neuseeland, viele sehr breite Flussbette, aber auch enge Schluchten, durch die das Wasser schießt, echte Naturschauspiele. Dann waren wir bei Gletschern, türkisfarbenes gefrorenes Wasser, schön anzusehen. Nicht zu vergessen die zahlreichen Seen, an denen wir unterwegs Pause gemacht haben oder an deren Ufer wir mit unserem Camper standen. Es sind große Seen mit klarem Wasser, der Blick darauf wirkt wunderbar beruhigend. Zum Teil sind es natürliche Seen, aber auch gefüllte Vulkankrater oder Stauseen. Gestern waren wir dabei, als bei einem Stausee die Schleusen z.T. geöffnet wurden und sich die enorme Wassermenge in die Tiefe ergoss. Es ist die Wucht, die Kraft des Wassers, die mich beeindruckt, dazu die vielen Formen, die man in den entstehenden Strudeln entdecken kann. Das Wasser von oben gibt es (leider) nun im Herbst auch sehr oft – die Wiesen wären ansonsten ja auch nicht so grün wie bei “Herr der Ringe” und die Schafe hätten nicht so viel Gras zu fressen, um die gute Merinowolle zu produzieren. Die Wetterkapriolen hatten wir in der Tat unterschätzt. So weit, so gut – das hat die Schweiz doch auch zu bieten, also nichts Besonderes? Es ist...

…eiskalt und platt…

So schön warm und kuschelig hatte der Abend begonnen – bis unsere Heizung in der Nacht ausfiel und es kalt und kälter und immer noch kälter wurde. Das Licht am Heizungsschalter blinkte uns an, was will es uns nur sagen? Wir drehen, drücken, ziehen, hauen dagegen – nichts. Haben wir etwa doch etwas Wichtiges aus der langen Instruktion vergessen? Ah, sie haben uns doch einen extra Heizlüfter mit gegeben, wussten sie schon, dass die Heizung nicht gut funktionieren wird? Leider auch Fehlanzeige: Der Lüfter pustet nur kalte Luft in den Raum – naja. So bleibt uns nichts anderes übrig, als uns tief einzugraben in die zum Glück recht warme Bettdecke, Zusatzdecke oben drüber, Socken an, aber dennoch: mit eiskalter Nase schläft es sich nicht wirklich gemütlich. Dazu kommt, dass die nicht funktionierende Heizung großen Krach macht und sich der Lattenrost wie von selbst bewegt, mal sackt die eine, mal der andere ein – das ist wie im Slapstick, nur ohne Kamera! Wir lachen herzlich darüber – das gibt blaue Flecken. Zum Glück weckt uns am Morgen eine kräftige Sonne, sie scheint hier sehr grell und stark, obwohl es ja Herbst ist, es ist ein ganz anderes Licht als in Deutschland. Die Sonne und eine warme Dusche versöhnen uns mit der letzten Nacht. Wir können draußen sitzen und frühstücken, wunderbar, so haben wir uns das vorgestellt! Ein Plausch mit den neuseeländischen Nachbarn, ein paar Tipps zur heutigen Route und bald geht es los. Aber oh je, wir kommen nicht weit, schon ein paar Hundert Meter nach Verlassen des Campingplatzes hören wir ein seltsames Geräusch, was ist das? Fenster auf und...

Dauer-Sommer in Singapur

Ist das heute aber heiß…ah, nicht nur heute – so ist es hier immer…nur die Luftfeuchtigkeit ändert sich etwas, je nachdem, ob es geregnet hat oder nicht…uff, ganz schön anstrengend! Auch ohne körperliche Anstrengung kostet es Energie und dazu viel Wasser, man ist ständig am Trinken. Ansonsten helfen die Klimaanlagen der Shopping Malls oder der U-Bahn, sich zwischendurch wieder auf Normaltemperatur abzukühlen. Wir sind die letzten fünf Tage durch Singapur gelaufen, haben sehr viel angeschaut und auf uns wirken lassen – die moderne Architektur der Hochhäuser, den Charme der alten Shophouses, die Gerüche in Chinatown oder auch die bunten Farben in Little India. Es ist schön zu sehen, wie grün Singapur ist dank vieler langfristiger Initiativen selbst mitten in der Stadt, vertikale Gärten, Parks, selbst die Vögel geben zum Sonnenuntergang ein lautstarkes Konzert auf den belebten Straßen der Rushhour. Wir haben den wunderschönen Botanische Garten mit seinen Orchideen, tropischen Pflanzen, kleinen Seen etc.  angeschaut und dort gepicknickt. Nach all den vielen Eindrücken dieser Stadt mit den zahlreichen, friedlich nebeneinander lebenden Kulturen, lassen wir Singapur heute am Pool ausklingen, genießen noch die letzten Stunden zu dritt, bevor wir dann am Nachmittag zum Flughafen aufbrechen. Auf dem Weg dahin werden wir nochmal asiatisch essen – die Foodhalls mit ihren bunten Essensständen aus allen asiatischen Ländern und den leckeren Fruchtshakes waren klasse – jeder holt sich, worauf er/sie Lust hat, auch wenn man nicht immer weiß, was es ist und es oftmals recht fremd schmeckt – wir mögen das alle drei sehr gerne und haben alles super vertragen. Es war sehr schön, Daniels vielfältige Eindrücke und Erlebnisse aus seiner Zeit auf den...