Die Älteren verstehen bestimmt dieses Wortspiel und die Assoziation dahinter…. und ja, genauso fühlt es sich an. Es war schön, aber gegen Ende wurde es etwas verkrampfter und erforderte volle Konzentration.

Wir werden die Reise vorzeitig beenden.

Einen Tag vor der Abreise zeichnete sich plötzlich ab, dass sich Entscheidungen bzgl. Andreas Job doch beschleunigen und in Auckland im Camper Van erhielten wir telefonisch die Nachricht über die getroffene Entscheidung. Es war dann genau diejenige, die es ihr praktisch unmöglich machte, die Reise fortzusetzen, während zu Hause wichtige Entscheidungen getroffen werden und strukturierende Arbeiten anstehen. Und so war unser Aufenthalt auf Fidschi vor der Diskussion über das Wie-weiter geprägt. Zwar sind solche Gespräche in einer traumhaften Landschaft in einem sehr schönen Resort natürlich angenehmer, aber  die richtige Entspannung stellte sich leider nicht ein.

Es war bald klar, dass sie nach Hause reisen wird und ich war zunächst entschlossen, die Reise allein weiterzuführen (Jetzt verlassen wir bitte die oben entstandenen Assoziationen).

Aber bei genaueren Überlegungen passte das alles nicht richtig. Der Australien-Teil war für uns beide zusammengestellt, ein Kompromiss unserer Vorstellungen. Ich für mich alleine hätte es anders geplant. Eine Anpassung war kaum möglich, und die Kosten wären nahezu gleich geblieben …. und das war mir im Endeffekt einfach zu teuer.

Also: Rückflug

Da Sydney ohnehin als Hub für den Rückflug geeignet war, haben wir den ohnehin geplanten Aufenthalt abgekürzt und den 2 Tage-Zwischenstopp in Dubai beibehalten und werden somit schon am kommenden Mittwoch wieder in Deutschland ankommen.

Schade, aber auf manche Dinge muss man eben reagieren.

Jetzt werde ich also entgegen meinen Planungen an meinem Geburtstag doch wieder in Deutschland sein und es wird genau das eintreten, was ich vor der Reise befürchtet hatte: Da ich davon ausgehen muss, dass mir in Sydney kein Känguru über den Weg hoppelt, werde ich tatsächlich Australien verlassen, ohne dieses Wappentier in freier Wildbahn zu sehen.